CDU

Drei Tage in den Fußstapfen der Polit-Profis

Foto: Volker Zierhut
13. 07.19
Foto: Volker Zierhut

Jugend-Landtag 2019 tagte in Düsseldorf – Julia Görtz aus Geldern war eine der 199 Abgeordneten

DÜSSELDORF. Drei Tage Landespolitik im „Herzen der Demokratie“ durfte Julia Görtz aus Geldern jetzt erleben. Sie war eine von 199 Abgeordneten aus ganz NRW, die sich zum Jugend-Landtag 2019 in Düsseldorf trafen. Die junge Geldernerin vertrat hier die „echte“ Landtagsabgeordnete Margret Voßeler-Deppe MdL und nahm für sie an Sitzungen teil und debattierte mit.

Beim diesjährigen Jugend-Landtag stand für die junge Geldernerin von der Fraktionssitzung über die Ausschüsse bis hin zum Plenum alles auf der Tagesordnung. Begonnen wurde der Jugend-Landtag mit der Begrüßung des Landtagspräsidenten André Kuper. Die Plenarsitzung des Jugend-Landtags begann mit einer Aktuellen Stunde zum Thema „Sicherer Hafen NRW“. Aktueller Anlass und Inhalt der Debatte war die Rettung von Flüchtlingen aus Seenot im Mittelmeer. Nach engagierter Diskussion über die Fridays for Future-Demonstrationen lehnte der Jugend-Landtag mit Mehrheit einen Eilantrag mit dem Titel „Demonstrationsrecht während der Schulzeit“ ab. Zum zehnten Mal befassten sich 16- bis 20-jährige junge Menschen beim Jugend-Landtag mit aktuellen Fragen der Landespolitik. Die Jugendlichen, die sich bei den Abgeordneten des Landtags beworben hatten, schlossen sich zu den Jugend-Landtagsfraktionen zusammen.

Außerdem hatte der Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen 2019 mit Mehrheit zwei Beschlüsse gefasst. Die 199 jungen Abgeordneten stimmten dem Antrag „Einführung einer allgemeinen Impfpflicht als Voraussetzung für einen Kita-Platz“ in geänderter Fassung zu. Darin würden neben der Impfpflicht unter anderem mehr Informationen über die Folgen von Virusinfektionen gefordert. Ebenfalls in geänderter Fassung verabschiedet wurde der Antrag „ÖPNV attraktiver machen“. Ziel des Antrags ist es unter anderem, den ÖPNV und die Infrastruktur zu verbessern. Die 199 jugendlichen „Abgeordneten“ konnten so auch dieses Jahr wieder einen spannenden Einblick in die Arbeit der Volksvertreter im nordrhein-westfälischen Landtag gewinnen.

„Die Möglichkeit, dass interessierte Jugendliche jedes auf Jahr aufs Neue in die Rolle von Landtagsabgeordneten schlüpfen können und sich so hautnah mit unserer Landespolitik befassen können, finde ich einfach Klasse. Denn so können die Jugendabgeordneten davon berichten, wie Politik in unserem Land funktioniert. Auf diese Weise hoffe ich, dass wir möglichst viele Menschen für die Landespolitik begeistern können, denn davon lebt unsere Demokratie“, beschreibt Margret Voßeler-Deppe die Idee des Jugend-Landtags.