CDU

Freiwilligen Dienst braucht freiwillige Bürger und Bürgerinnen

22. 02.20

Margret Voßeler-Deppe MdL traf die Geschäftsführerin des Freiwilligen Sozialen Dienstes (FSD) Kerstin Stegemann

ISSUM. Margret Voßeler-Deppe MdL (CDU) traf sich mit der Geschäftsführerin des Freiwilligen Sozialen Dienste des Bistums Münster gGmbH Kerstin Stegemann zum einem Austausch über die zukünftige Entwicklung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) und des Bundesfreiwilligen Dienstes (BFD) im Bistum.

Ein freiwilliges soziales Jahr gehört bislang für viele engagierte junge Erwachsene zu einer der vielen Möglichkeiten nach absolviertem Schulabschluss. Neben dieser persönlichen Weiterentwicklung für junge Erwachsene nach der Schule bieten FSJ und BFD aber auch die Möglichkeit für aktive Rentner und Rentnerinnen sich im sozialen Bereich zu engagieren und Erfahrungen weiterzugeben. Im Rahmen des Freiwilligendienstes können Menschen verschiedenen Alters nach dem Motto „Ein Jahr für mich – ein Jahr für Andere“ bürgerschaftliches Engagement leben. Im Bistum Münster werden durch den FSD mehr als 7000 verschiedene Einsatzstellen angeboten.

Im Gespräch tauschten sich Margret Voßeler-Deppe und Kerstin Stegemann auch über die zukünftige Entwicklung des FSJ und BFD aus, denn die Rückkehr zu dem Abitur nach G9 an dem Großteil der nordrhein-westfälischen Gymnasien führt im Jahr 2026 zu einem Ausfall des nahezu kompletten Abschlussjahrganges und somit vermutlich auch zu einem Einbruch bei den Teilnehmerzahlen bei den freiwilligen Diensten. „Ich hoffe, dass auch in den kommenden Jahren viele Menschen die Möglichkeit eines freiwilligen Dienstes ergreifen, denn dieser Erfahrungsaustausch im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements hat eine besondere Bedeutung für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft“, so Margret Voßeler-Deppe MdL.