CDU

Heimat bedeutet auch, gebraucht zu werden

13. 03.18

Landtagsabgeordnete Margret Voßeler empfängt Besuchergruppe aus Kalkar-Grieth

DÜSSELDORF. Der Griether „Klöntreff“ besuchte auf Einladung ihrer Landtagsabgeordneten Margret Voßeler (CDU) den Landtag in Düsseldorf. Die Gruppe von 13 Niederrheinern, die sich für den Erhalt ihrer heimischen Mundart aus der Region Kalkar verschrieben haben, erhielten von der Zuschauertribüne aus einen spannenden Einblick in die Debatte im Plenarsaal.

Einen Anlass zu reger Diskussion bot im Anschluss an den Besuch der Plenarsitzung unter anderem ein Antrag der AfD-Fraktion mit der Überschrift „Flüchtlingskinder auf den erfolgreichen Start in ihrer Heimat vorbereiten“.  Die Besucher vom Niederrhein und die Vorsitzende des nordrhein-westfälischen Integrationsausschusses diskutierten, wie Integration gelingen kann und warum wir die damit verbundenen Anstrengungen auf uns nehmen sollten.
„Integration ist meiner Meinung nach dann erfolgreich, wenn eine größtmögliche Menge an Entscheidungsfreiheit für junge Menschen entsteht. Und Bildung, verstanden als ein elementares Menschenrecht, befähigt Heranwachsende, egal welcher Herkunft, zu einem verantwortungsbewussten Leben hier und auch anderswo. Aber am besten natürlich dort, wo sie gebraucht werden und sie einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten können. Denn Nichts ist so wichtig, wie gebraucht zu werden und sich mit seinen Stärken und Fähigkeiten in die Gesellschaft einbringen zu können. Und wir in Nordrhein-Westfalen wissen, dass wir jeden Menschen brauchen, der hier sein Bestes geben kann und möchte“, führte Margret Voßeler ihre Idee zum Thema Integration aus. Die Gäste aus Kalkar-Grieth, die sich selber um den Erhalt lokaler Traditionen bemühen, wissen genau, dass Heimat nur dadurch entstehen kann, dass Menschen gerne an einem Ort leben und dort auch gebraucht werden.
Im anschließenden Gespräch mit Margret Voßeler ging es neben den aktuellen landespolitischen Themen natürlich auch um den Wahlkreis. Und so bot sich den Besuchern auch die Möglichkeit, andere Herzensangelegenheiten vom Niederrhein zu diskutieren. Hierbei ging es neben den bereits umgesetzten Wahlversprechen der CDU-geführten Landesregierung – wie beispielsweise breite infrastrukturelle Investitionen und dies erstmals seit 45 Jahren ohne Neuverschuldung in NRW – auch konkret um die Instandsetzung der Landstraßen im Kreis Kleve.