CDU

Jugend-Landtag 2018

25. 07.18

Drei Tage in den Fußstapfen der Polit-Profis
Jugend-Landtag 2018 tagte in Düsseldorf – Meike Wolters aus Geldern war eine von 199 Abgeordneten

DÜSSELDORF. Drei Tage Landespolitik hautnah durfte Meike Wolters aus Geldern jetzt erleben. Sie war eine von 199 Abgeordneten aus ganz NRW, die sich zum Jugend-Landtag 2018 in Düsseldorf trafen. Die junge Geldernerin vertrat hier die „echte“ Landtagsabgeordnete Margret Voßeler, nahm für sie an Sitzungen teil und debattierte mit. Hier berichtet sie selbst von diesen spannenden drei Tagen:

 

„Beim diesjährigen Jugend-Landtag stand für mich von Fraktionssitzungen, über Ausschüssen bis hin zum Plenum alles auf der Tagesordnung. Los ging der Jugend-Landtag mit einer Begrüßung des Landtagspräsidenten André Kuper. In kleinen Gruppen wurden die Teilnehmer der jeweiligen Fraktionen durch das Landtagsgebäude geführt. Anschließend fanden wir uns im CDU-Fraktionsraum zusammen, um mit der ersten Fraktionssitzung zu beginnen. Zu Anfang leitete diese der Landtagspräsident, bis ein Fraktionsvorsitzender und ein Schriftführer gewählt worden waren. Als erstes fiel mir der atemberaubende Ausblick auf den Rhein und über die Stadt Düsseldorf auf. Daraufhin gingen wir zur nahegelegenen Jugendherberge, in der auch am ein Abendprogramm für alle stattfand.

Nach dem Essen ging es los mit ‚Speed Dating’. Bei diesem Spiel lernten sich die Teilnehmer, auch fraktionsübergreifend, näher kennen. Ich tauschte mich mit meinem Gegenüber über politische und private Fragen aus. Anschließend spielten wir noch ‚Kennenlern-Bingo’. Nach dem offiziellen Abendprogramm begab sich der größte Teil zum Rheinufer, um dort den Abend locker ausklingen zu lassen. Der zweite Tag startete mit der zweiten Fraktionssitzung samt öffentlicher Anhörungen. Während dieser Anhörungen waren vier Experten anwesend, die zu den Themen ‚Das Fach Informatik an weiterführenden Schulen’ und ‚Ticket für Teilnehmer/innen des Sozialen Jahres und Auszubildende’ etwas sagten. Durch diese Anhörung konnte man sich noch besser ein Bild zu dem Thema machen und sich verschiedene Meinungen und Ansichten dazu anhören. Anschließend setzte ich mich mit meinen Fraktionskollegen zusammen, die das gleiche Thema zugeteilt bekommen hatten wie ich. Gemeinsam haben wir uns beraten und einen Entwurf für den Antrag erstellt. In der dritten Fraktionssitzung stellten alle Gruppen ihre Anträge vor und trugen sie zusammen.

Anschließend folgten die Ausschusssitzungen. Mein Ausschuss war der Haushalts- und Finanzausschuss. In der Ausschusssitzung diskutieren wir mit den anderen Fraktionen über das Thema ‚Ticket für Teilnehmer/innen des Sozialen Jahres und Auszubildende’ und stimmten anschließend ab. Ich fand es sehr interessant, die Meinung der anderen Fraktionen zu hören und Gemeinsamkeiten zu finden, um auf einen guten Abschluss zu kommen. In der letzten Fraktionssitzung für diesen Tag legten wir noch die Rednerlisten für den kommenden Tag fest. Im Anschluss fand der ‚parlamentarische Abend’ im Landtagsrestaurant statt. Wir hatten die Möglichkeit nach einem gemeinsamen Essen mit den ‚echten’ Abgeordneten ins Gespräch zu kommen. Zudem gab es einige Sportangebote. Es war ein sehr gelungener Abend, den wir mit einem Gruppenbild in der Abendsonne festhielten.

Der letzte Tag startete mit der fünften und auch letzten Fraktionssitzung. Nach einer letzten Besprechung innerhalb der Fraktion folgte im Plenarsaal das Plenum. Hier hörte ich aufmerksam und sehr interessiert die Reden der einzelnen Fraktionen zu den verschiedenen Themen an, woraufhin wir auch abstimmten. Zum Abschluss einer spannenden und erfolgreichen Sitzung im Plenum sangen wir noch die deutsche Nationalhymne und die europäische Hymne. Nach einer Stärkung im Landtagsrestaurant durfte ich mich ins Goldene Buch des Landes Nordrhein-Westfalen eintragen. Mit dem Abschluss-Gottesdienst in der Wandelhalle ging der Jugend-Landtag 2018 zu Ende. Zusammenfassend kann ich sagen, dass diese Zeit mir einen ganz neuen Einblick in die Landespolitik gebracht hat und dies eine sehr schöne und einzigartige Erfahrung für mich war. Ich lernte viele neue Menschen kennen und hatte die Möglichkeit mein politisches Wissen zu erweitern.“