CDU

Weiterhin unhaltbare Zustände beim „Niersexpress“

05. 07.19

Wann stellen sich die verantwortlichen Unternehmen endlich ihren Aufgaben und sorgen dafür, dass der Niersexpress zuverlässig unterwegs ist?

DÜSSELDORF/ GELDERN: Die Zahl der Meldungen über die Unzuverlässigkeit bei der RE 10 reißt nicht ab. Immer wieder gab es Treffen zwischen Vertretern der Politik und den Betreibern, der Nordwestbahn NWB, den Netzverantwortlichen, der DB-Netze und dem Verkehrsverbund, VRR. Immer waren sich alle Vertreter einig, die Bahnanbindung des Kreises Kleve an die Landeshauptstadt ist für die Menschen in der Region sehr wichtig und der Zustand wird sich bald verbessern. Insbesondere vor dem Hintergrund der Weiterentwicklung von nachhaltigen Verkehrskonzepten spielt die Bahnlinie für den Niederrhein eine herausragende Rolle. Die RE 10 ist schließlich die einzige linksrheinische Bahnverbindung am Niederrhein. Inzwischen haben sich Politiker aus allen Ebenen Kreis, Land und Bund für eine Verbesserung eingesetzt. Die Zugausfälle und Verspätungen auf der Strecke allerdings bleiben!

Die CDU Landtagsabgeordnete Margret Voßeler-Deppe (CDU) setzt sich nunmehr seit Jahren für eine Verbesserung bei dem RE 10 ein und stellte Ende April eine Anfrage an den Bahnbeauftragten beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann MdB, um auf eine notwendige Verbesserung der Zustände hinzuweisen. „Die Bahnanbindung des Niederrheins ist für viele Menschen aus dem Kreis Kleve, die an Rhein und Ruhr arbeiten, enorm wichtig. Die Aufgabe der Politik sich für diese Interessen einzusetzen, sehe ich als meine Pflicht an. Aber bei allen Bemühungen und Vermittlungsversuchen muss ich nun allerdings an dem Einsatz der Verantwortlichen zweifeln. Wenn von allen Seiten immer dargestellt wird, dass alles, was zu tun ist auch getan wird, das Ergebnis aber zeigt, dass die Zuverlässigkeit der Bahnverbindung nicht gewährleistet wird, dann muss man sich schon die Frage stellen, ob die Beteiligten ernsthaft eine Verbesserung anstreben. Im Zweifelsfall muss noch mehr getan werden, um die Verbindung zwischen Stadt und Land sicherzustellen“, beschreibt Margret Voßeler-Deppe MdL ihren Eindruck im Fall des RE 10.